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Nassrasierer-Test: Tschüss Gillette, Willkommen Shave-Lab

FeedbackVor einigen Wochen wurden Produkt-Tester gesucht, welche Interesse an einem Nassrasierer der Premium-Line der Marke SHAVE LAB haben.

Auf meine Bewerbung für diesen Rasierer erfolgte leider eine Absage.

Umso mehr habe ich mich über den weiteren Inhalt der Mail gefreut. Schließlich würde man mir gerne das „Einstiegs-Modell“ von SHAVE LAB mit der Bezeichnung Zero gerne zum Testen ohne weitere Voraussetzung übersenden.

Wenige Tage später stand dann auch schon der Postbote mit dem Paket vor meiner Tür.

Die Voraussetzungen

Bevor ich näher auf den Nassrasierer selbst eingehe, etwas mehr zu meiner Person, besser vielleicht zu meinem Nutzungsverhalten.

Mit 38 Jahren bin ich zwar (meiner Meinung nach 😉 ) noch nicht wirklich alt, würde aber aufgrund meines Haarausfalls in fortgeschrittenem Stadium (Haarkranz) schon bald als Opa durchgehen.

Aus diesem Grund wird abgemäht, was auf dem Kopf zu sehen ist 🙂 Für die restliche Körperbehaarung kommt ein Barttrimmer zum Einsatz.

Die Konkurrenz

Bislang habe ich auf verschiedene Nassrasierer von Gillette geschworen, sei es der Mach 3, der Fusion oder der Fusion Power gewesen. Mit einem Wilkinson-Rasierer bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen, weshalb es nur einmal einen kurzen Ausflug zur bekannten Konkurrenz gab.

Shave Lab war mir bis zur Test-Ausschreibung ehrlich gesagt überhaupt nicht bekannt!

Der Test

SHAVE-LAB - Shave in styleMir wurde seitens SHAVE LAB wie bereits gesagt die Zero-Version, also das Einstiegsmodell, samt vier Klingen der Version P 6.1 übersandt.

Die Klingen befinden sich in einer dafür vorgesehenen Plastik-Halterung. Leider wurde für den Rasierer selbst keine Halterung oder Schutzhülle mitgeschickt, sodass man diesen theoretisch immer in den Karton zurücklegen müsste.

Der Griff des Rasierers liegt sehr gut und sicher in der Hand. Im Vergleich zum Gillette Fusion fallen zwei Dinge in der Handhabung sofort auf.

  1. Die Klinge des SHAVE LAB ist in ihrer Bewegung etwas schwerfälliger
  2. Der bewegliche Winkel ist beim Gillette wesentlich weiter

Zu beiden Punkten gibt es sicher geteilte Meinungen.

Gerade die etwas schwerfälligere Bewegung des Klingenkopfes des Shave Lab finde ich gar nicht schlecht, da ich hierdurch ein noch sichereres Gefühl beim Rasieren habe. Die Klinge liegt absolut sauber an der Haut, es gibt kein Wegrutschen und somit bislang auch keine Schnitte.

Gleiches gilt für den beweglichen Winkel. Legt man beide Rasierer nebeneinander, erkennt man sofort den Unterschied. Beim Rasieren konnte ich jedoch keinen Nachteil durch den eingeschränkten Bewegungsradius des SHAVE LAB erkennen.

Das Rasierergebnis ist hervorragend.

Das P 6.1 Klingenmodell verfügt über 6 „Lamellen“ sowie eine zusätzliche Lamelle für Konturen. Auch dies kennt man von anderen Herstellern zur Genüge.

Die Lamellen fühlen sich, wenn man mit dem Daumen darüber gleitet, beim Shave Lab wesentlich schärfer als beim Gillette an. Das Ergebnis ist eine absolut saubere Rasur.

Die Konturen-Lamelle nutze ich lediglich zum Ausbessern, wenn in Grenzbereichen das eine oder andere Haar übersehen wurde. Auch die Konturen-Lamelle ist super scharf, fast schon zu scharf. Da es sich hier um eine einzelne Klinge handelt, ist deren Handhaben für mich doch noch etwas schwerer.

Die 6 Klingen an der Front werden von einer Art Kissen unterhalb geschützt. Auch dies kenne ich bereits vom Gillette, allerdings ist das Kissen des SHAVE LAB deutlich größer. Dies könnte bei Männern, die ihren Bart gerne mit schicken Konturen versehen und nicht (wie ich) radikal alles wegrasieren, vielleicht etwas Probleme bereiten.

Wie bereits erwähnt, das Ergebnis der Rasur kann es problemlos mit meinem alten Gillette Fusion aufnehmen.

Der Preis: hier sorgt man für Aufsehen

Shave Lab geht mit seinem Nassrasierer einen recht einfachen weg.

Es gibt verschiedene Griff-Ausführungen, die in ihrer Materialwahl und Qualität sicher unterschiedlich zu werten sind.

Die Klingen sind jedoch für alles Nassrasierer gleich. Derzeit gibt es folgende Ausführungen

  • 4 Lamellen
  • 4 Lamellen + 1 Kontur-Lamelle
  • 6 Lamellen
  • 6 Lamellen + 1 Kontur-Lamelle

Sämtliche Ausführungen stehen sowohl für ein Damen, als auch für ein Herrenmodell zur Auswahl!

Das hier getestet 6.1 Klingen-Set kostet im 24er Pack derzeit 38,95 Euro. Somit kostet 1 Klinge ca. 1,62 Euro.

Im Vergleich kosten die Gillette Fusion Klingen aktuell ca. 2,87 Euro pro Klinge (Preis von Amazon übernommen).

Auch hier punktet der SHAVE LAB ganz locker die Konkurrenz aus.

Fazit: Ich habe einen neuen Favoriten

SHAVE-LAB KlingenBei SHAVE LAB stimmt einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer nicht wert auf viel Schnörkel im Gesicht legt sondern einfach den Bart ratzeputz entfernt haben möchte wird mit dem SHAVE LAB sicher super zufrieden sein.

Mit Sicherheit bekommt man auch Konturen dank der extrem scharfen Extra-Klinge auch sauber hin, mir persönlich war sie jedoch einfach zu scharf!

Da die Klingen wie beschrieben bei jedem Rasierer gleich sind, kann man mit dem Einstiegsmodell für deutlich unter 10 Euro prima einen ersten Test wagen.

Tipp 1: aktueller Gutschein

Derzeit findet man im Internet einen Gutscheincode für Shave Lab, der einen Preisnachlass von 15% verspricht.

Der Code lautet shavecode und kann bis Ende 2013 direkt bei SHAVE LAB eingelöst werden 🙂

Tipp 2: Mit Cashback bis zu 25% bei SHAVE LAB sparen

Shave Lab ist bei vielen Cashback-Anbieter gelistet. Diese geben ein Cashback von bis zu 25% an ihre Mitglieder weiter. Das heißt für Dich nichts anderes, als dass Du weitere 25% bei der Bestellung von Produkten bei Shave Lab sparen kannst.

Hier findest Du alle Infos zu Cashback bei Shave Lab

 

Update!!!

Inzwischen habe ich Klingen bei Shave-Labs nachbestellt! Leider waren die 6.1 Klingen vergriffen, sodass mir stattdessen nach Rücksprache die einfachen 6er-Klingen übersandt wurden.

Diese empfinde ich persönlich als deutlich stumpfer, sodass ich an bestimmten Stellen regelmäßig mehrfach darüber fahren muss, um diese wirklich haarfrei zu bekommen. Ob dies an der Charge liegt, werde ich wissen, wenn ich wieder 6.1er Klingen bestellen werden.

Ich werde Euch über das Ergebnis auf dem Laufenden halten!

 

Bildquelle Smiley: © DOC RABE Media – Fotolia.com

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2 Kommentare

  1. 27. März 2014    

    Interessanter Artikel, ich werde die Shave-Labs wohl auch mal testen.

    Könnte die perfekte Kombination mit meinem Panasonic ER-1611Haarschneider werden.

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  2. 18. Juni 2014    

    Hallo, also ich habe die Shave-Labs schon getestet und bin sehr zufrieden damit! Auf jeden Fall zu empfehlen.

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